Asylkreis Haltern am See

Vielfalt - Das Beste gegen Einfalt!

Treffender hätte das Motto des 16. Interkulturellen Festes in Haltern am See nicht sein können. Teilnehmer aus verschiedenen Ländern, ein buntes Programm und ein reiches internationales Büfett bildeten die Zutaten für das gelungene Miteinander am 24. September.

Die gewünschte Vielfalt spiegelt sich bereits im Veranstaltungsteam wider: die Evangelische Kirchengemeinde, der Caritasverband, die Katholische Pfarrei St. Sixtus und die Volkshochschule Dülmen/Haltern am See/Havixbeck zogen an einem Strang. Das Ergebnis: Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Beteiligten im und rund um das Paul-Gerhardt-Haus.  

Seinen Anfang nahm das Interkulturelle Fest am Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Erlöserkirche. Pastorin Regine Vogtmann und Pfarrer Heio Weishaupt sprachen das Thema "Was bedeutet es eigentlich, ein Zuhause zu haben" besonders kindgerecht an.

Anschließend luden Aktionen zu Spiel und Spaß und zum geselligen Beisammensein und gegenseitigen Kennenlernen ein. Doch letzteres hatte für viele schon viel früher begonnen. So entstand vor wenigen Wochen ein internationaler Projektchor, der bewies, dass 50 Leute in nur vier Proben mitreißende Lieder einstudieren können. Auch etwa 20 Kinder vom Interkulturellen Clownsprojekt der Mariengrundschule kamen sich bereits während der Proben näher. Während des Festes begeisterten sie ihr Publikum mit lustiger Akrobatik und Gesang.

Das große Mitbring-Bufett erwies sich als eine gute Gelegenheit, um mit Menschen anderer Nationen ins Gespräch zu kommen. Zudem ersetzte es für die mehr als 400 Gäste quasi das Eintrittsgeld. Beim Genuss von Speisen aus fernen Ländern ließ sich leicht Kontakt knüpfen und auch beim abendlichen Bühnenprogramm gab es dazu reichlich Gelegenheit. Die Lippramsdorfer Volkstanzgruppe und die Lake Side Dancers luden nach ihren Vorführungen zum Mittanzen ein, was vielen sichtlich Spaß machte. Mit Soul und Funk rockte The Marltown Band den überfüllten Gemeindesaal dann vollends.

Still wurden die Besucher, die sich die eindringlichen Portraits der Ausstellung "Schau mich an - Gesicht einer Flucht" ansahen. Darin schildern Asylsuchende, sowie deutsche Flüchtlinge und Vertriebene seit der Zeit des Zweiten Weltkrieges ihre bewegenden Fluchtgeschichten. Insgesamt: Ein gelungener Auftakt zur 41. Interkulturellen Woche.

Text und Fotos: Gerburgis Sommer

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